Termin-Archiv

Nachfolgend ein Auszug von Veranstaltungen, welche die GVM durchgeführt hat:

Die GVM traf sich zum Sommer Barbeque

Mitglieder und Gäste der Gesellschaft Verein zu Mettmann e.V. (GVM) trafen sich zum legeren GVM Sommer Barbeque auf der Terrasse des TC Metzkausen.

Deren Gastronomie, „Das Sabani“, kredenzt köstliche Grillspezialitäten (alternativ auch Vegetarisches), mit denen die GVM den Ferienzeitbeginn zum Wochenende der darauffolgenden Woche einläutete.

Vorsitzender Meinhard Otto begrüßte die Gäste und stellte Ihnen mit Corinna Schreiber nicht nur die neue stellv. Vorsitzende der GVM Corinna Schreiber vor. Diese ist in der nun über 157 jährigen Geschichte seit der GVM Generalversammlung Anfang Mai damit auch die erste Frau im GVM Vorstand! Seit dem Vorabend ist Sie zudem die „Unternehmerin des Jahres“ im Kreis Mettmann. Neben Wolfgang Robrahn (2004), ebenfalls stellv. Vorsitznder, damit die Zweite so ausgezeichnete im Vorstand des Mettmanner Gesellschaft und Wirtschaft Netzwerks. Das musste gefeiert werden!

In angenehmer Atmosphäre, bei tollem Barbeque Wetter auf der traumhaften Terrasse, erlebten dann viele Mitglieder und Gäste einen schönen Abend mit interessanten Menschen und wie immer, guten Gesprächen!

Die GVM nimmt teil: Unternehmer des Jahres 2018 im Kreis Mettmann

Ehrungen in drei Kategorien

KREIS METTMANN. Gemeinsam richteten der Kreis Mettmann und der UnternehmerKreis Mettmann am Donnerstagabend (5. Juli) in den Räumen der KUKKO Werkzeugfabrik Kleinbongartz & Kaiser in Hilden den Festakt zur Ehrung des Unternehmers des Jahres aus.

Auf dem Programm standen Ehrungen in drei Kategorien:

  • Unternehmer des Jahres
  • Start-up des Jahres
  • NeanderPreis für ein unternehmerisches Lebenswerk

Ausgewählt worden waren die Preisträger zuvor von einer über 400-köpfigen Jury aus regionalen Firmenlenkern und Mitgliedern der heimischen Industrie- und Wirtschaftsinitiativen, die sich zum „UnternehmerKreis Mettmann“ zusammengeschlossen haben.
Die Laudatoren waren Ulrike Römer vom UnternehmerKreis Mettmann, die Hildener Bürgermeisterin Birgit Alkenings und Landrat Thomas Hendele.
Von ihnen erfuhren die rund 150 Gäste als Gäste der Fa. KUKKO in Hilden, wer die Preisträger sind: Die Wahl zur Unternehmerin des Jahres 2018 fiel auf Corinna Schreiber (Schreiber Stahlbau GmbH) aus Hilden. Start-up des Jahres ist die Bergstation Hilden mit ihren beiden Gründern Marcel Buchmann und Justin Bohn. Der NeanderPreis für ein unternehmerisches Lebenswerk ging an den langjährigen Geschäftsführer von Contacto Bander in Erkrath, Gottfried Bander.

Bürgermeisterin Birgit Alkenings, Justin Bohn und Marcel Buchmann, Landrat Thomas Hendele, Corinna Schreiber, Gottfried Bander, Gastgeber Michael Kleinbongartz

Unternehmerin des Jahres 2018:
Corinna Schreiber, Schreiber Stahlbau GmbH, Hilden
www.schreiberstahlbau.de
(Laudatorin: Bürgermeisterin Birgit Alkenings)

Das 1959 von Erich Schreiber gegründete Stahlbauunternehmen wird heute in der zweiten Generation von Corinna Schreiber geführt. Das Unternehmen fertigt mit 50 Mitarbeitern Stahlbauhallen und Parkhäuser; dabei werden jeden Monat 350 Tonnen Stahl bewegt. Nach dem Tod ihres Mannes 2014, der das Unternehmen bis dahin geleitet hat, entschloss sich Corinna Schreiber die Firma weiter zu führen. Mit Feingefühl, Willenskraft und der Unterstützung des vorhandenen Mitarbeiterstamms setzte sich die Diplom‐Betriebswirtin in einer doch noch von Männern dominierten Sparte durch. Ihr Ziel ist es, für mindestens eine ihrer drei Töchter ein innovatives und gesundes Familienunternehmen zu erhalten, so wir ihr verstorbener Mann es von ihr gewünscht hätte.
Corinna Schreiber setzt im Stahlbau neue Akzente. Ein neuer, moderner Auftritt und individuelle Unternehmerveranstaltungen mit Betriebsbesichtigungen öffneten das Unternehmen nach außen und sind nur ein Teil der veränderten Unternehmenskultur. Das Team ist ihr besonders wichtig. Exemplarisch hebt sie die gute Zusammenarbeit mit ihrem Geschäftsführer Christian Rüdiger und dem Vertriebsleiter, Markus Hardt heraus. Ihr ist es ein Anliegen, eine Kultur der Wertschätzung "auch in einer „harten Branche" zu etablieren.
Corinna Schreiber ist Mitglied in verschiedenen Unternehmensverbänden im Kreis Mettmann (u. A. ist sie Mitglied in der GVM und seit der GV im Mai, nach 157 Jahren, als stellv. Vorsitzende die erste Frau im Vorstand der GVM ) und hat stets ein offenes Ohr für soziale Projekte in Hilden und ihrer Heimatstadt Haan.
Traditionell erhält der "Unternehmer des Jahres" ein eigens für ihn kreiertes Kunstwerk. Das für Corinna Schreiber entstandene Werk ist ein Bild (Acryl auf Leinwand) der Langenfelder Künstlerin Corinna Watterlohn mit dem Titel "Woman in Steel".

Start-up des Jahres 2016
Marcel Buchmann und Justin Bohn, Bergstation Hilden

https://bergstation.nrw
(Laudatorin: Gabriele Römer, UnternehmerKreis Mettmann)

Den beiden Gründern ist mit der beeindruckenden Kletterhalle Großes gelungen: 3100 Quadratmeter Kletterfläche, 550 Quadratmeter Außenwand, 17 Meter hohe Kletterwände (19 Meter hoch outdoor), 800 Quadratmeter Boulder-Area und damit bis zu 300 verschiedene Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade stehen Profis und Anfängern zur Verfügung. Die Anfang 2017 eröffnete Halle bietet eine in unserer Region einzigartige Möglichkeit, die Leidenschaft für das Klettern zu entdecken und auszuleben. Das Angebot in der Bergstation reicht vom "einfachen" betreuten Klettern für Familien über therapeutisches Klettern bis hin zu Sturztrainings und Yogaeinheiten als „Warm‐up“ für die Hand- und Schultergelenke der Profikletterer.
Der ausgebildete Sport- und Fitnesskaufmann Marcel Buchmann und der Investmentbanker mit VWL- und BWL-Studium Justin Bohn haben einige Hürden meistern müssen, um das aufwendige und kostenintensive Projekt zu verwirklichen.

NeanderPreis für ein unternehmerisches Lebenswerk
Gottfried Bander, langjähriger Geschäftsführer von Contacto Bander, Erkrath
www.contacto.de
(Laudator: Landrat Thomas Hendele)

Der Ehrenpreis wird für das unternehmerische Lebenswerk vergeben, dazu gehören auch das soziale Engagement und das Wirken des Gewürdigten in der Heimat.

Der Unternehmer
Gottfried Bander (geb. 1941), aufgewachsen in Erkrath-Trills, absolvierte nach der mittleren Reife zunächst eine Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mettmann, nahm danach allerdings eine Beschäftigung bei Contacto an.
Das Unternehmen war 1958 als deutsche Niederlassung des schwedischen Kochtopfherstellers OLOFSTRÖM gegründet worden. OLOFSTRÖM entwickelte ein spezielles CONTACT-Verfahren zur Verbindung von Aluminiumkompensböden mit Edelstahltöpfen aus „Schwedenstahl“ – Qualität 18/10. Das Verfahren wurde patentiert. Vom schwedischen Königshaus durfte als höchste Auszeichnung und Anerkennung im Warenzeichen eine Krone abgebildet werden, die auch heute noch einen Teil des Firmenlogos darstellt.
Bander arbeitete bei Contacto mehrere Jahre im Bereich Im- und Export und studiert in den 70er Jahren in Dortmund mit Abschluss Handelsfachwirt.
Er heiratete die Tochter des Firmeninhabers und übernahm nach dem Tod des Schwiegervaters 1986 die Firmenleitung. Er reiste als Aussteller und Besucher zu vielen Fachmessen, die überall auf der Welt stattfanden und konnte damit sein Fernweh, das ihn bereits als Jugendlicher gepackt hatte, ein wenig stillen. (Ursprünglich hatte er einmal vorgehabt, nach Australien auszuwandern.)
2006 übergab er die Geschäftsführung an seinen Sohn Christian, dem er aber immer noch bei Bedarf beratend zur Seite steht.
Contacto Bander bezeichnet sich heute als in Deutschland führender Hersteller hochwertiger rostfreier Edelstahlgeschirre für die professionelle Gastronomie.
Der Vertrieb erfolgt an den Gastronomie-Fachhandel in Deutschland, Europa und über die britische Tochtergesellschaft auch weltweit. Zum Beispiel sind alle Marriott Hotels in Europa und Asien sowie die Kreuzfahrtschiffe der TUI mit Contacto Kochgeschirr ausgestattet.
Es gibt eine eigene Fabrik in Pakistan, aber auch eigene Werkzeuge in vielen Produktionsstätten in Schweden und anderen asiatischen Ländern.
Am Standort Hochdahl sind auf einem Gelände von 20.000 Quadratmetern rund 70 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Heimatverbundene
1992 übernahm Bander auf Bitten des Männergesangsvereins und Frauenchors Hochdahl die Protektion der Chöre und wird als „idealer Förderer und Repräsentant“ beschrieben. Er begleitete zusammen mit seiner Frau die Chöre in die verschiedensten Länder, darunter Namibia, Südafrika, Kanada, Polen oder Budapest.

Bekannt ist Gottfried Bander in Erkrath jedoch aufgrund seines Engagements für seine Heimatstadt. Er besitzt eine große Fotosammlung über die Dorfbewohner und die Umgebung von Trills, die er schon mehrfach öffentlich ausgestellt hat.
Zusammen mit zwei Gleichgesinnten hat Gottfried Bander außerdem vor 30 Jahren das Trillser Straßenfest – bei Insidern auch bekannt als „Klöntreff“ – ins Leben gerufen. Der Klöntreff ist weit über Trills hinaus bekannt und bei Jung und Alt sehr beliebt.

Seit 2015 ist Bander stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins Hochdahl.

Der Retter des Lokschuppens
Gottfried Bander hat eine Schwäche für historische Gebäude. Anfang der 90er Jahre stand der seit der Elektrifizierung der Steilstrecke der Bahn zwischen Düsseldorf und Wuppertal von der Bundesbahn nicht mehr genutzte ca. 150 Jahre alte Lokschuppen zum Verkauf. Bander ergriff die Chance und kaufte das alte heruntergekommene Gebäude und die dazu gehörigen Gleisanlangen. Der Zustand des Gebäudes muss – für jeden anderen – erschreckend gewesen sein. Nicht so für Gottfried Bander, der liebend gerne alte Bauwerke instandsetzt und ihnen so einen würdigen Platz in der Gegenwart zuweist. Für ihn stand bereits beim Kauf fest, dass er die Bauruine in ein Eisenbahnmuseum verwandeln würde. Eröffnet wurde das Museum dann im Mai 1999 im Beisein des damaligen Landrates Müser und des 1. Beigeordneten der Stadt Erkrath Thomas Hendele.

Zusammen mit einem Restaurator wurde der alte Lokschuppen wieder aufgebaut. Sogar eine historische Bahnsteighalle aus dem 19. Jahrhundert gehört seit 2012 zum Ensemble des Lokschuppengeländes. Die Pfeiler der Halle konnte Bander aus Köln-Porz retten und ihnen ihre alte Bestimmung an diesem neuen Ort in Hochdahl wiedergeben.

Die Presse bezeichnete im Jahr 2012 Gottfried Banders Stil im Zusammenhang mit seinen Verdiensten um den Lokschuppen liebevoll als „niederbergische Sturköpfigkeit, in Verbindung mit den ihm durch seine Frau und seine Schwiegereltern zugetragenen schwedischen Tugenden Perfektionismus und Gemeinschaftssinn.“

Heute werden der unter Denkmalschutz stehende Lokschuppen und das Außengelände für Veranstaltungen, Konzerte, Ausstellungen, Kongresse, Familienfeiern oder Jubiläen genutzt. Auf dem Gelände ist auch der „Eisenbahn- und Heimatverein“ zu Hause, deren 2. Vorsitzender Gottfried Bander ist.
2006 erhielt Bander für sein Engagement im Eisenbahn- und Heimatmuseum Erkrath-Hochdahl mit dem„Rheinlandtaler“ die Auszeichnung des Landschaftsverbandes Rheinland überreicht.  

Herausgeber:
Pressestelle des Kreises Mettmann

GVM Tages Tour: Dortmund, eine Stadt im Wandel

Vorstandmitglied und Rendant der GVM Friedhelm Kückels hatte eine interessante Tagestour für Mitglieder und Gäste organisiert. Das Thema: Dortmund, eine Stadt im Wandel! Die Entwicklung der Stadt Dortmund vom alten Dreiklang: Kohle, Stahl, Bier mit dem Verlust von 110 000 Arbeitsplätzen zum neuen Dreiklang: Informationstechnologie, Logistik und MST (Micro System/Struktur Technik) und ist damit so erfolgreich, dass man sich in diesem Bereich zum größten Technologiestandort Europas entwickelt hat!

Der Start erfolgte mit einem Einführungsvortrag durch die Leitung des Dortmunder Dezernats für Umwelt, Planen und Wohnen. Die GVM wurde danach den ganzen Tag kompetent und authentisch begleitet von Ludger Wilde, Dezernent der Stadt Dortmund für Umwelt, Planen und Wohnen und seine Referenten Susanne Webeling und Frieder Löhrer.

Interessant war, dass alle Planungen frühzeitig von einem sachverständigen Gestaltungsbeirat unter Einbeziehung von Politik und Bürgern begleitet werden!
Es entwickelte sich eine etwas andere als übliche Stadtbesichtigung, eine Tour durch die neuere Stadtgeschichte einer Wirtschaftsmetropole mit seiner zukunftsfähigen Entwicklung, die damit bereits heute schon wieder 70 000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat! Und, Dortmund wächst!

Ein Besuch des Rathauses mit Erläuterungen am 3-D-Stadtmodell, Stadtrundfahrt mit City, Nordstadt (ein aktueller Entwicklungsschwerpunkt), Borsigplatz, Hafen, Kokerei Hansa, Westfalenhütte, Projekt „nordwärts“, Hohenbuschei, Innenstadt Ost, Hochschule und Technologiepark und Stadtumbau Hörde schlossen sich an.

Dann die Fahrt zum zukunftsorientierten Phönix Areal und Mittagrast im Pfefferkorn. Eine Gruppe unternahm einen Phönixsee Spaziergang, eine andere den Hochofenaufstieg zum Skywalk. Der ebenfalls angebotene Besuch des neuen DFB Fußball Museums musste entfallen, da durch die interessanten Themen zuvor der Zeitrahmen dafür leider nicht mehr reichte. Eine gute Gelegenheit für einen weiteren Dortmund Besuch.
Abschließen vor der Rückfahrt wurde die Tour mit einem Umtrunk in der Bergmann Brauerei abgeschlossen. Die Teilnehmer bedankten sich für einen sehr intensiven Tag mit vielen interessanten Eindrücken die sie sammeln konnten.

GVM organisiert; „Aktionstag der Wirtschaft“; 3. Meilenstein, die Projektmesse

Eine Kräuterschnecke, ein Stop-Motion Film oder auch ein neues Zuhause für Spielsachen in Form eines Gartenhäuschens. Das alles sind einige der 40 Ideen von gemeinnützigen Einrichtungen, die beim Aktionstag der Wirtschaft mithilfe von Unternehmen und Firmen in die Realität umgesetzt werden sollen.

Auf der Projektmesse – die dritte von insgesamt vier Projekt-Etappen und die letzte vor dem eigentlichen Aktionstag am 21. September – stellten 21 soziale Einrichtungen, Vereine, Kitas und Schulen ihre Pläne vor, für die sie auf die Hilfe der insgesamt 32 Unternehmen hofften, die am „Aktionstag der Wirtschaft“ Mitarbeiter, Fachwissen, technisches Know-how und Material zur Verfügung stellen. Mit Plakaten, Fotos, Zeichnungen und Nervennahrung und kreativen Bastelarbeiten versuchten die Mitarbeiter der Einrichtungen die Unternehmen von ihren Projekten zu überzeugen

Nach einer Begrüßung, in der vor allem auf das Aufbauen von Kontakten, aber auch auf das Thema Flüchtlinge und wie diese zu helfenden Händen werden können, aufmerksam gemacht wurde, ging es auch schon los. Die Mitarbeiter der Unternehmen schlenderten durch die Gänge mit den verschiedenen Aufstellern und schon nach wenigen Minuten waren die ersten Vereinbarungen getroffen.

Auf der Messe wurden spontan dann bereits 25 Vereinbarungen zwischen den sozialen Einrichtungen und den Wirtschaftspartnern getroffen.  So blieb am Ende knapp ein Dutzend Projekte ohne Unterstützer. Die GVM wird sich nun persönlich einsetzen, dass auch diese noch einen Paten finden: "Für uns beginnt jetzt die Arbeit, um bei Handwerkern und Firmen nachzufassen."

GVM trifft sich: beim Mitglied mono zur kultigen „Nachtschicht“

Großer Andrang bei der „Nachtschicht“ unseres Firmenmitgliedes "mono". Und auch die Mitarbeiter hatten sichtlich Spaß, den interessierten Besuchern Schritt für Schritt zu zeigen, wie das Besteck entsteht. Begleitet von passenden Ess- und Getränkeständen.

Geschäftsführer Wilhelm Seibel war am Freitagabend mittendrin – erzählte den Besuchern viel über die Geschichte und die Geschichten am Rande des letzten verbliebenen Besteckherstellers in Mettmann, wo einst zahlreiche Firmen in diesem Bereich tätig waren.

Die mono-Mitarbeiter zeigten den Besuchern in der Manufaktur, wie viel Handarbeit in zahlreichen Arbeitsschritte notwendig ist, bis ein Besteckstück verkaufsbereit ist – und sie erzählten mit so viel Leidenschaft von ihrer Arbeit, dass schnell auch die Philosophie der Inhaber-Familie Seibel klar, die bereits seit 1958 danach strebt, in Zusammenarbeit mit verschiedenen Designern Produkte zu entwickeln, die keiner Mode folgen, sondern Moden überdauern. Die oben angesprochene mono-a-Gabel ist ein gutes Beispiel dafür: Das Design hat Prof. Peter Raacke entwickelt – und zwar vor genau 60 Jahren. Noch heute ist mono-a einer der Verkaufsschlager.

So hat eine Nachtschicht richtig Spaß gemacht, ein lohnender Abend!

GVM Generalversammlung 2018

Erstmalig in der 157 jährigen Geschichte der GVM eine Frau im Vorstand!

Sehr gut besucht, hielt die Gesellschaft Verein zu Mettmann e.V. (GVM) ihre diesjährige Generalversammlung in der Gastronomie „Das Sabani“ im TC Metzkausen ab.

Vorsitzender Meinhard Otto freute sich, in seiner Begrüßung erneut auch 8 Neumitglieder vorstellen zu können.

Der GVM Vorstand nutzte zum einen die anstehende Neuwahl des Vorstandes, als auch die heute vor 5 Jahren notwendige Neuausrichtung, um ausführlich die mehr als positive Entwicklung, als auch die sonstigen Aktivitäten neben dem vielfältigen Programm vorzustellen.

Mit einem Rückblick auf 18 Veranstaltungen und 9 offene Stammtische seit der letzten Versammlung wies man auch auf das Engagement in Stadtentwicklungsfragen hin. Hier besonders in Sachen Jubiläumsplatzgestaltung, in der die GVM eine Markthalle wie in Erkrath vor der Kreissparkasse begrüßen würde. Weiter statt eines offenen eine Bachlaufinstallation am Bild Beispiel aus Straßburg mit Sitz- und ebenerdigen Verbindungselementen aus heimischen Kalkstein. Weiter die Kennzeichnung des ehemaligen Stadtmauerverlaufes mittels eines Metallbandes am Bildbeispiel Utrecht.

Leidenschaftlich setzt man sich für die touristische Nutzung von 10% der Fläche des Kalksteinbruchs im Neandertal ein, statt der vorgesehenen 100% Renaturierung nach Ablauf der Betriebserlaubnis des Kalksteinwerkes, wie im aktuellen Regionalplan vorgesehen.

Weiter die aktive Beteiligung an der vorbildlichen Bewerbungswoche des kaufmännischen Bereiches des Berufskollegs Neandertal mit der Vorstellung von 10 Berufsbildern und der Durchführung von Bewerber Interviews. Ebenfalls vorgestellt wurde die Beteiligung am neu ins Leben gerufenen Netzwerk für Nachhaltigkeit: „memo“, Mettmann Morgen! Und natürlich als GVM Haupt Projekt der in diesem Jahr bereits zum 4.mal initiierte und organisierte Projekt-Prozess zum „Aktionstag der Wirtschaft“ mit seinen herausragenden Ergebnissen durch die lokale Wirtschaft!

Hingewiesen wurde noch einmal auf die Mitgliedschaft und regionale Aktivitäten im und mit dem UnternehmerKreis Mettmann (UKME), dem Zusammenschluss der Wirtschafts- Netzwerke der kreisangehörigen Städte im „neanderland“.

In Sachen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit wurde noch einmal das neue Newsletter Format und die sehr aussagefähige Homepage (www.gvm-me.de) vorgestellt, als auch ein Dank an die lokale Presse ausgesprochen, für eine ausführliche Begleitung aller GVM Aktivitäten.

Der Rendant (Finanzen) im Vorstand, berichtete über einen guten Jahresüberschuss und einen zufriedenstellenden Kassenstand, von den Kassenprüfern mit dem Antrag auf Entlastung des Vorstandes vorgeschlagen.

Der Vorstand wurde ohne Gegenstimme entlastet und der aktuelle Vorstand ebenfalls ohne Gegenstimme erneut für 2 Jahre  bestätigt. Mit einer gravierenden Ausnahme: für die satzungsgemäß noch freie Position eines/r zweiten stellvertretenden Vorsitzende/n wurde mit Corinna Schreiber, Inhaberin von Schreiber Stahlbau Hilden, erstmalig in der 157 jährigen Geschichte der GVM und zwar ebenfalls einstimmig,  eine Frau in den Vorstand gewählt!

Mit Hinweis auf das Veranstaltungsprogramm, der Dortmund Tour-eine Stadt im Wandel und dem Sommer Barbeque am 6.7, als Highlights vor den Ferien, endete dann die Versammlung mit der einhelligen Meinung der Teilnehmer: die Gesellschaft Verein hat heute mehr denn je und im 5. Jahr nach der Neuaufstellung, ein eigenständiges, interessantes, neues Profil und Programm!

Die „neue“ alte GVM ist lebendiger denn je, wird lokal nun deutlich positiver wahrgenommen als früher und bietet mit ihren interessanten Mitgliedern ein breites und attraktives Jahres-Programm-Paket im Gesellschafts- und Wirtschafts-leben Mettmanns, der Neanderthal-Stadt im „neanderland“, (entsprechend unseren passenden Puzzleteilen!).

Für jedes Mitglied und jede/n interessierte/n Mettmanner/in der GVM Zielgruppe, für jeden Geschmack und unterschiedlichste Ansprüche, gemischt für Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und lokales Engagement ist etwas dabei!

Anschließend gab es dann das traditionelle Spargelmenu und viele weitere anregende Gespräche.

Bilder zu Stadtvorschlägen

GVM organisiert: „Aktionstag der Wirtschaft“ 2. Meilenstein, Auftakt für gemeinnützige Vereine, Verbände und Einrichtungen

Die Zielgruppe des 2. Meilensteins im Projekt Prozess zum „Aktionstag der Wirtschaft“ 2018, von der GVM nun bereits im 4. Jahr initiiert und organisiert, war nach der Wirtschaft 14 Tage vorher, diesmal der Auftakt gemeinnütziger Einrichtungen für die Verantwortlichen gemeinnütziger, sozialer und kultureller Vereine, Verbände, Interessengruppen und Einrichtungen, von der KiTa bis zum Seniorenheim!

Der gesamte Projekt-Prozess wurde den Besuchern, von 25 angemeldeten Organisationen mit  40 Besuchern, im Mehrgenerationenhaus an der Königshofstr. vorgestellt. Einige Teilnehmer der vergangenen Jahre schilderten eindrücklich ihre durchgeführten Projekte und die dabei erhaltenen positiven Eindrücke. Damit erhielt jeder anschauliche Beispiele über die unterschiedlichsten Projektformen und deren Ergebnissen.

Die gemeinnützige Vereine, Verbände, Einrichtungen etc. wurden weiter dann mit den notwendigen Informationen zum Aktionstag und wichtigen Terminen versorgt. Weiter gab es Erklärungen, um die Einrichtungen zur interessanten  Auswahl und prägnanten Darstellung ihrer Projekte zu inspirieren.

Außerdem erfolgten Hinweise auf die eigentlich einfache elektronische Beschreibung ihrer Projektideen für die Projekt Homepage! Auf dieser können sich dann die Vertreter der Wirtschaft ca. eine Woche vor der am 21. Juni im Foyer der Neandertalhalle stattfindenden Projektmesse über das Projektangebot informieren können. Dort stellen die gemeinnützigen Einrichtungen, hoffentlich sehr verkaufsfördernd und plastisch, ihre wünschenswerten Projekte aus, die sie aus diversen Gründen leider nicht alleine verwirklichen können. Dann werden hoffentlich möglichst viele Vereinbarungen mit den besuchenden Wirtschaftsvertretern zur Realisierung am Aktionstag, dem 21. September, abgeschlossen!

Daran anschließend traf man sich zu einem lockeren "Get Together", zum Netzwerken untereinander bei freien Getränken und Fingerfood..

Website www.meinmettmann.de
Kontakt Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

GVM Frühjahrstour nach Utrecht

Bei herrlichem Wetter machte sich die Reisegruppe der GVM zur traditionellen Frühjahrs Tagestour auf den Weg nach Utrecht. Die meisten kennen Utrecht nur durch die Vorbeifahrt, nach Amsterdam, oder zur holländischen Küste. Manche wussten, dass es mit ca. 350 Tausend Einwohnern, davon 25 % Studenten, die viertgrößte Stadt in den Niederlanden ist und mancher noch, dass es eine Universitätsstadt ist!

Überrascht war man natürlich über die unzähligen Radfahrer, aber vor allen Dingen über das junge Publikum. Über 30 % der Einwohner sind jünger als 25! Das verbrachte den schönen Tag in den Parks der Stadt aber vor allen Dingen in den vielen schmucken Straßen Cafes, vor allen Dingen aber entlang des Kanals. Insgesamt herrschte ein geschäftiges, aber völlig entspanntes Miteinander in einer wohltuenden Atmosphäre.

Hier die Highlights der Stadterkundung in 2 Gruppen, per Führung, Bootsfahrt, Spaziergang und letztendlich wieder mit dem Bus:

Dom

Seit einem schweren Sturm im Jahr 1674, der das Langhaus zerstörte, besteht die Kirche nur noch aus Chor, Querschiff und Turm, dem mit 112 Metern höchsten Kirchturm der Niederlande.

Blumenmarkt

Der Blumenmarkt bezaubert im April mit der floralen Pracht der Frühlingsblumen. Schön und optisch ansprechend dargeboten reihen sich farblich abgestufte oder auch bunte Arrangements aneinander und schaffen im Schatten der Kirche, umgeben von schönen Häusern, eine wunderbare Atmosphäre!

Kanäle

Eine langsam dahingleitende Bootsfahrt durch Utrechts Kanal rings um die Altstadt ist der beste Weg, die Stadt kennenzulernen. Vom Wasser aus ist die Stadt noch schöner. Eine Reise vorbei an Waschstellen aus dem Mittelalter und interessanten Museen sowie an den herrlichsten Fassaden und den überfüllten Cafes am Kanalrand, von dem Eingänge unter der Straße in die Häuser führen. Heute genutzt als Gaststätten, Läden, oder auch privat. Auf mehr oder weniger großen Booten, aber auch Kanus und Kajaks feierten viele junge Leute mit Getränken und Essen den schönen Tag.

Eisenbahnmuseum

Hier erleben Sie die Geschichte der Eisenbahn. Dieses interaktive Museum war ein Erlebnis.

Zwischendurch wurde teils draußen, teils drinnen zu Mittag im Oude Muntkelder gegessen. Die historische Gaststätte, wo heute die besten Pfannkuchen der Welt hergestellt werden (Eigenwerbung), war bis 1910 die holländische Münzprägeanstalt. Man konnte zwischen 80 verschiedenen Pfannkuchen auswählen, nach alter holländischer Tradition zubereitet.

Zu Gast hatte die GVM erneut 2 verdiente Ehrenamtler der Caritas, als Dank für deren gesellschaftlich wichtiges Engagement (3-4 mehr wären gerne gesehen gewesen, hat terminlich leider nicht geklappt).

Mit vielen positiven und überraschenden Eindrücken wurde dann mehr als zufrieden die Heimreise angetreten. Man freut sich schon auf die nächste GVM Tour um den Wandel in Dortmund am 30. Juni zu bestaunen (und natürlich ein Besuch im DFB Fußball Museum, sh. unter Termine).

GVM initiiert und organisiert: „Aktionstag der Wirtschaft“ 1. Meilenstein, Auftakt für Unternehmen

Mehr als 60 Teilnehmer trafen sich zum Auftakt für die lokale Wirtschaft,  zum „Aktionstag der Wirtschaft“ in der FHDW.

Nach einem erstem Warm Up mit „trumpet dj“ Norbert Könner präsentierten wir, die Gesellschaft Verein zu Mettmann e.V. (GVM) als Netzwerk der lokalen Wirtschaft und Gesellschaft nun bereits zum 4. Mal seit 2015 Ablauf und Details des Projekt-Prozesses vor. Da viele der Teilnehmer, teilweise mehrfach, bereits in den letzten Jahren teilgenommen hatten, stellten einige von Ihnen ihre durchgeführten Projekte kurz vor. Alle Vortragenden betonten, dass es ihnen und teilweise auch den Kollege/innen sehr viel Spaß gemacht habe und sie mehr zurück bekommen haben als sie investiert hätten!! Alle wollen auch in diesem Jahr wieder dabei sein.

Nach der Präsentation der notwendigen Regularien zum Ablauf, Registrierung etc., dann der spannende Moment. Welcher der erschienenen Besucher macht wirklich mit. Diese trugen mit dem Namensschild auch einen QR Code, den nun Schüler des Berufskollegs Neandertal mit ihren Smartphones einscannten. Uns siehe da, in Minuten war die Präsentationswand bedeckt mit den Logos der Teilnehmer!

Anschließend, für viele Besucher der Wirtschaft ein wichtiger Teil der Veranstaltung, traf man sich bei Fingerfood und Getränken, gesponsert von „eismann“ und „neanderthal-catering“ und weiterer musikalischer Untermalung zum „get together“. Man lernte andere Unternehmen oder Firmen kennen, tauschte sich rege aus und wechselte auch die ein oder andere Visitenkarte. Ein gelungener Auftakt.

Diesem folgen dann am 26.4. mit dem 2. Meilenstein dann der Auftakt für gemeinnützige Einrichtungen. Von der KiTa bis zum Seniorenheim, Vereine, Institutionen und/oder Interessengruppen!

Ein Eindruck: haben bisher immer um die 30 Einrichtungen am Auftakt teilgenommen, haben die Veranstalter bisher „lediglich“ 14 Anmeldungen!! Gehen den Einrichtungen in Mettmann bereits im 4 Jahr die Projekte aus!!?? Muß die Wirtschaft im nächsten Jahr pausieren?

Anmeldungen aus Wirtschaft, aber besonders von Einrichtungen sind noch möglich. Details unter www.meinmettmann.de

GVM und Weltspiegel Kino lud zum Unternehmerfrühstück

Die Gesellschaft Verein zu Mettmann e.V. (GVM) lud als Netzwerk der lokalen Wirtschaft zusammen mit ihrem Mitglied Thomas Rüttgers, Chef des Weltspiegel Kino Mettmann, zum Unternehmerfrühstück ins Weltspiegel Kino ein.

Zu Beginn gab es ein ausgiebiges Frühstück, exzellent zusammengestellt und präsentiert von der „Küchenmeisterei“. Anschließend erfolgte ein Schnelldurchgang durch eine über 100 jährige Kinogeschichte mit alle Höhen und Tiefen des Kinos. Mit dem negativen Einfluss, dem Aufkommen von Fernsehen, dann Video und nun den Streamingdiensten. Immer war und ist der Kinoerfolg allerdings auch eine Frage der Technik gewesen. Aber nicht nur das Kino in Mettmann hat sich verändert, sondern auch die Kinobranche generell unterliegt einem großen Wandel. Die Digitalisierung in der Branche bietet neue Möglichkeiten und Chancen, birgt aber auch Gefahren. Seit dem Umbau vor fast 18 Monaten hat sich im ältesten Kino in Deutschland viel verändert. Neben bester Projektions-, Ton- und Bühnentechnik trifft man eine familiäre Atmosphäre an, die von den Kunden sehr geschätzt wird.

Dies zeigte Herr Rüttgers  sehr überzeugend am eigenen Beispiel des ältesten, aber zugleich auch mit den vielfältigen Möglichkeiten des modernsten Film und Konzert Kinos der Region, dem Weltspiegel, einmal in einer lockeren Wirtschaftsrunde. Über 60 Vertreter der lokalen Wirtschaft waren erschienen und mehr als erstaunt über die modernen Ton und Bildqualitäten, sowie die unterschiedlichen lokalen Veranstaltungs- und Werbemöglichkeiten des Weltspiegel Kinos!

Anschließend stellte Wolfgang Robrahn, stellv. Vorsitzender der GVM das lokale Wirtschafts-Netzwerk und dessen Profil vor.

Neben vielen Aktivitäten der GVM zur lokalen Stadt-, Infrastruktur-, Bildungs-, Kultur- und  Wirtschaftsentwicklung, nutzte er die Gelegenheit, eines der lokalen GVM Haupt Projekte die Unterstützung zur Durchsetzung einer touristische Umwandlung  von nur ca. 10 % !!! der Fläche des Kalksteinbruchs nach der voraussichtlicher Betriebsstillegung ca. 2021! Momentan ist in der Überarbeitung des neuen Regionalplans, trotz vieler Einsprüche von GVM, der Aulen, dem Stadtrat und Kreis immer noch eine 100 % ige Renaturierung der Gesamtfläche vorgesehen!!

Als 2. Haupt Projekt der GVM stellte er dann der Projekt Prozess des „Aktionstag der Wirtschaft“ vor, der am Donnerstag, 12. April um 18.00 Uhr mit der Auftaktveranstaltung für die Wirtschaft zum 4. Mal startet!

Details unter www.weltspiegel-kino.de; bzw. www.meinmettmann.de

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