Termin-Archiv

Nachfolgend ein Auszug von Veranstaltungen, welche die GVM durchgeführt hat:

GVM sponsert und verleiht mit Bilderwerb

Der Gesellschaft Verein zu Mettmann e.V. (GVM) wurde, als Netzwerk der Gesellschaft und Wirtschaft Mettmanns (www.gvm-me.de), durch Vermittlung von Siegfried Haase drei künstlerisch hervorragend gelungene Holzschnitzbilder des Künstlers Rudolf Jacobs (1911-1996), der im 20. Jahrhundert in Mettmann lebte,  von dessen Tochter Magdalene Ludwig, geb. Jacobs angeboten. Es sind alte Mettmanner Motive, heute noch zu finden: das Mettmanner Stadtwappen mit den beiden Kirchtürmen, die Goldberger Mühle und die Winkelsmühle.

Letztlich sind es die Insignien unter denen sich das historische Mettmann auch heute noch darstellen kann und mit dem Wappen und den beiden Mühlen auf ihre lange Geschichte verweist! Besser kann man diese Historie sicher kaum zusammenfassen.

Als Gegenleistung wird die GVM mit 1.200 € ein soziales Projekt der Lebenshilfe e.V. im Kreis Mettmann unterstützen, vertreten durch Herrn Johannes Ludwig, für die Betreuung geistig beeinträchtigter Kinder.

Der Vorstand der GVM fand, dass man diese Holzschnitzbilder mit dieser Intention übernehmen sollte, um sie dann als Dauerleihgabe an einem öffentlichen Ort Mettmanns zugänglich zu machen. Der Vorschlag, diese Bilder in der Goldberger Mühle zu präsentieren wurde von Herrn Kampen, Vorsitzender des Mühlenvereins, erfreut befürwortet.

Dort sind sie nun, ihrer Bedeutung gebührend, für alle Besucher der Mühle zu besichtigen. Eine echte win-win Situation für alle Beteiligten!

GVM unterstützt: Die Bewerbungswoche des Berufskollegs Neandertal

Die Gesellschaft Verein zu Mettmann e.V. (GVM) als Netzwerk der lokalen Wirtschaft, unterstützte auch in diesem Jahr  das Lehrer-Kollegium im Berufskolleg Neandertal gerne wieder für deren Projekt „Bewerbungswoche“ der höheren Handelsschule des Bereichs Wirtschaft und Verwaltung.

Gegenüber üblicher Praxis an anderen Schulen Wandertage, Filmvorführungen etc, durchzuführen, hat das Kollegium des Berufskollegs Neandertal in der letzten Woche vor den Ferien den Schülern der Unterstufe der höheren Handelsschule als Projekt ein umfangreiches Bewerbungstraining für die Bewerbungsphase zum nächsten Jahr angeboten. Vorbildlich organisiert durch die Lehrer Frau Effert und Frau Altenburg, mit Unterstützung des stellv. Schulleiters Herrn Dey und Kollegen/innen des Bereichs.

Die Schüler sollten dadurch nach Möglichkeit in die Lage versetzt werden, die für sie richtige Auswahl eines Ausbildungsberufs zu treffen und alle Grundlagen, die zu einer erfolgreichen Bewerbung notwendig sind, zu erfahren. Alle Phasen des Bewerbungs-prozesses wurden durchgespielt: eigene Stärken definieren, das Erstellen kompletter Bewerbungsunterlagen mit Bewerbungsschreiben und Lebenslauf vermittelt, die Suche nach geeigneten Ausbildungsberufen über diverse Kanäle erprobt, ein Workshop mit der Vorstellung von zehn kaufmännischen Berufen mit externen Referenten, die die GVM zum Teil mit ihren Mitgliedern organisierte und die zum Teil auch Auszubildende zur Unterstützung mitbrachten, Anschreiben, Leitfaden Telefonat, alles rund um das Bewerbungsgespräch mit Inhalt, sowie Körpersprache, Farbberatung, Styling, schließlich die Simulation von Bewerbungsgesprächen und diskutierte danach das Feedback der Mitschüler.

Der Prozess sollte zumindest bei den engagierten Schülern keine Frage offen lassen! Er wird sie, so die involvierten GVM Vorstandsmitglieder Bartel und Robrahn, vorausgesetzt sie nehmen die Seminarinhalte an, in die Lage versetzen, sich schon jetzt für den Ausbildungsbeginn im kommenden Jahr, in eine gute Position bringen. Die einhellige Meinung der beteiligten Referenten aus der Wirtschaft: ein vorbildliches und sicher nachhaltiges Projekt des Lehrekollegiums am Berufskolleg für die Zukunftsfähigkeit ihrer Schüler! www.berufskolleg-neandertal.de und www.gvm-me.de

Lehrer, Referenten und Auszubildende

 

Die GVM nahm teil: Messe memo, Mettmann Morgen, Nachhaltiges Leben

Eine für Menschen lebenswerte Stadtentwicklung ist nach unserer Auffassung eng mit Nachhaltigkeit verknüpft. Dabei sollten ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit natürlich ineinandergreifen. Die zentrale Frage für uns lautete also:
Was können ich wir konkret tun, in Mettmann, um unsere Stadt, unseren gemeinsamen Lebensraum lebenswert zu erhalten?  In Zusammenarbeit mit der EnergieAgentur.NRW ist in Mettmann mit memo– Mettmann Morgen  ein offenes Netzwerk der Nachhaltigkeit gegründet worden.
Die Zusammensetzung ist genauso vielfältig wie das Leben:
Schule, Unternehmer, Privatleute, die GVM, Nermins Garten, Buscherhof und andere.

Die GVM nahm an der Initial Veranstaltung in Form einer kleinen Messe in der Kulturvilla teil, auf der bereits vorhandene interessante Projekte ehrenamtlicher Nachhaltigkeit für Mettmann ausgestellt wurden! Diese Auftaktveranstaltung hatte einen erfreulich guten Besuch zu verzeichnen!

Infostände:

  • Nermins Garten: Solidarische Landwirtschaft, Kräutersalz herstellen
  • Kulturvilla: nachhaltige Kultur, Angebote der Kulturvilla
  • Verkehrs Club Deutschland : Infostand zum VCD
  • Gesellschaft Verein zu Mettmann e.V.: nachhaltige Gesellschaftsprojekte der GVM
  • Buscherhof: Saisonale und regionale Lebensmittel
  • Schule KHG/Plant-for-the-Planet-Akademie-Schokoladenverkauf-Kleidertauschparty
  • Berufskolleg Neandertal: Nachhaltigkeit Info für Mettmann
  • Bungert-Dellit: urban gardening
  • Hartung-Neumann: Foodsharing

Dazwischen folgende Präsentationen:

  • Schule KHG/Plant-for-the-Planet-Akademie: Plant for the Planet Konzept
  • VCD: "Keine Energiewende ohne Verkehrswende". Untertitel: Mobilität in Mettmann.

Schaun wir mal, was sich daraus entwickelt!

Weitere Info demnächst: www.mettmannmorgen.me; Kontakt Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Die GVM traf sich zum Sommer Barbeque

Mitglieder und Gäste der Gesellschaft Verein zu Mettmann e.V. (GVM) trafen sich zum legeren GVM Sommer Barbeque auf der Terrasse des TC Metzkausen.

Deren Gastronomie, „Das Sabani“, kredenzt köstliche Grillspezialitäten (alternativ auch Vegetarisches), mit denen die GVM den Ferienzeitbeginn zum Wochenende der darauffolgenden Woche einläutete.

Vorsitzender Meinhard Otto begrüßte die Gäste und stellte Ihnen mit Corinna Schreiber nicht nur die neue stellv. Vorsitzende der GVM Corinna Schreiber vor. Diese ist in der nun über 157 jährigen Geschichte seit der GVM Generalversammlung Anfang Mai damit auch die erste Frau im GVM Vorstand! Seit dem Vorabend ist Sie zudem die „Unternehmerin des Jahres“ im Kreis Mettmann. Neben Wolfgang Robrahn (2004), ebenfalls stellv. Vorsitznder, damit die Zweite so ausgezeichnete im Vorstand des Mettmanner Gesellschaft und Wirtschaft Netzwerks. Das musste gefeiert werden!

In angenehmer Atmosphäre, bei tollem Barbeque Wetter auf der traumhaften Terrasse, erlebten dann viele Mitglieder und Gäste einen schönen Abend mit interessanten Menschen und wie immer, guten Gesprächen!

Die GVM nimmt teil: Unternehmer des Jahres 2018 im Kreis Mettmann

Ehrungen in drei Kategorien

KREIS METTMANN. Gemeinsam richteten der Kreis Mettmann und der UnternehmerKreis Mettmann am Donnerstagabend (5. Juli) in den Räumen der KUKKO Werkzeugfabrik Kleinbongartz & Kaiser in Hilden den Festakt zur Ehrung des Unternehmers des Jahres aus.

Auf dem Programm standen Ehrungen in drei Kategorien:

  • Unternehmer des Jahres
  • Start-up des Jahres
  • NeanderPreis für ein unternehmerisches Lebenswerk

Ausgewählt worden waren die Preisträger zuvor von einer über 400-köpfigen Jury aus regionalen Firmenlenkern und Mitgliedern der heimischen Industrie- und Wirtschaftsinitiativen, die sich zum „UnternehmerKreis Mettmann“ zusammengeschlossen haben.
Die Laudatoren waren Ulrike Römer vom UnternehmerKreis Mettmann, die Hildener Bürgermeisterin Birgit Alkenings und Landrat Thomas Hendele.
Von ihnen erfuhren die rund 150 Gäste als Gäste der Fa. KUKKO in Hilden, wer die Preisträger sind: Die Wahl zur Unternehmerin des Jahres 2018 fiel auf Corinna Schreiber (Schreiber Stahlbau GmbH) aus Hilden. Start-up des Jahres ist die Bergstation Hilden mit ihren beiden Gründern Marcel Buchmann und Justin Bohn. Der NeanderPreis für ein unternehmerisches Lebenswerk ging an den langjährigen Geschäftsführer von Contacto Bander in Erkrath, Gottfried Bander.

Bürgermeisterin Birgit Alkenings, Justin Bohn und Marcel Buchmann, Landrat Thomas Hendele, Corinna Schreiber, Gottfried Bander, Gastgeber Michael Kleinbongartz

Unternehmerin des Jahres 2018:
Corinna Schreiber, Schreiber Stahlbau GmbH, Hilden
www.schreiberstahlbau.de
(Laudatorin: Bürgermeisterin Birgit Alkenings)

Das 1959 von Erich Schreiber gegründete Stahlbauunternehmen wird heute in der zweiten Generation von Corinna Schreiber geführt. Das Unternehmen fertigt mit 50 Mitarbeitern Stahlbauhallen und Parkhäuser; dabei werden jeden Monat 350 Tonnen Stahl bewegt. Nach dem Tod ihres Mannes 2014, der das Unternehmen bis dahin geleitet hat, entschloss sich Corinna Schreiber die Firma weiter zu führen. Mit Feingefühl, Willenskraft und der Unterstützung des vorhandenen Mitarbeiterstamms setzte sich die Diplom‐Betriebswirtin in einer doch noch von Männern dominierten Sparte durch. Ihr Ziel ist es, für mindestens eine ihrer drei Töchter ein innovatives und gesundes Familienunternehmen zu erhalten, so wir ihr verstorbener Mann es von ihr gewünscht hätte.
Corinna Schreiber setzt im Stahlbau neue Akzente. Ein neuer, moderner Auftritt und individuelle Unternehmerveranstaltungen mit Betriebsbesichtigungen öffneten das Unternehmen nach außen und sind nur ein Teil der veränderten Unternehmenskultur. Das Team ist ihr besonders wichtig. Exemplarisch hebt sie die gute Zusammenarbeit mit ihrem Geschäftsführer Christian Rüdiger und dem Vertriebsleiter, Markus Hardt heraus. Ihr ist es ein Anliegen, eine Kultur der Wertschätzung "auch in einer „harten Branche" zu etablieren.
Corinna Schreiber ist Mitglied in verschiedenen Unternehmensverbänden im Kreis Mettmann (u. A. ist sie Mitglied in der GVM und seit der GV im Mai, nach 157 Jahren, als stellv. Vorsitzende die erste Frau im Vorstand der GVM ) und hat stets ein offenes Ohr für soziale Projekte in Hilden und ihrer Heimatstadt Haan.
Traditionell erhält der "Unternehmer des Jahres" ein eigens für ihn kreiertes Kunstwerk. Das für Corinna Schreiber entstandene Werk ist ein Bild (Acryl auf Leinwand) der Langenfelder Künstlerin Corinna Watterlohn mit dem Titel "Woman in Steel".

Start-up des Jahres 2016
Marcel Buchmann und Justin Bohn, Bergstation Hilden

https://bergstation.nrw
(Laudatorin: Gabriele Römer, UnternehmerKreis Mettmann)

Den beiden Gründern ist mit der beeindruckenden Kletterhalle Großes gelungen: 3100 Quadratmeter Kletterfläche, 550 Quadratmeter Außenwand, 17 Meter hohe Kletterwände (19 Meter hoch outdoor), 800 Quadratmeter Boulder-Area und damit bis zu 300 verschiedene Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade stehen Profis und Anfängern zur Verfügung. Die Anfang 2017 eröffnete Halle bietet eine in unserer Region einzigartige Möglichkeit, die Leidenschaft für das Klettern zu entdecken und auszuleben. Das Angebot in der Bergstation reicht vom "einfachen" betreuten Klettern für Familien über therapeutisches Klettern bis hin zu Sturztrainings und Yogaeinheiten als „Warm‐up“ für die Hand- und Schultergelenke der Profikletterer.
Der ausgebildete Sport- und Fitnesskaufmann Marcel Buchmann und der Investmentbanker mit VWL- und BWL-Studium Justin Bohn haben einige Hürden meistern müssen, um das aufwendige und kostenintensive Projekt zu verwirklichen.

NeanderPreis für ein unternehmerisches Lebenswerk
Gottfried Bander, langjähriger Geschäftsführer von Contacto Bander, Erkrath
www.contacto.de
(Laudator: Landrat Thomas Hendele)

Der Ehrenpreis wird für das unternehmerische Lebenswerk vergeben, dazu gehören auch das soziale Engagement und das Wirken des Gewürdigten in der Heimat.

Der Unternehmer
Gottfried Bander (geb. 1941), aufgewachsen in Erkrath-Trills, absolvierte nach der mittleren Reife zunächst eine Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mettmann, nahm danach allerdings eine Beschäftigung bei Contacto an.
Das Unternehmen war 1958 als deutsche Niederlassung des schwedischen Kochtopfherstellers OLOFSTRÖM gegründet worden. OLOFSTRÖM entwickelte ein spezielles CONTACT-Verfahren zur Verbindung von Aluminiumkompensböden mit Edelstahltöpfen aus „Schwedenstahl“ – Qualität 18/10. Das Verfahren wurde patentiert. Vom schwedischen Königshaus durfte als höchste Auszeichnung und Anerkennung im Warenzeichen eine Krone abgebildet werden, die auch heute noch einen Teil des Firmenlogos darstellt.
Bander arbeitete bei Contacto mehrere Jahre im Bereich Im- und Export und studiert in den 70er Jahren in Dortmund mit Abschluss Handelsfachwirt.
Er heiratete die Tochter des Firmeninhabers und übernahm nach dem Tod des Schwiegervaters 1986 die Firmenleitung. Er reiste als Aussteller und Besucher zu vielen Fachmessen, die überall auf der Welt stattfanden und konnte damit sein Fernweh, das ihn bereits als Jugendlicher gepackt hatte, ein wenig stillen. (Ursprünglich hatte er einmal vorgehabt, nach Australien auszuwandern.)
2006 übergab er die Geschäftsführung an seinen Sohn Christian, dem er aber immer noch bei Bedarf beratend zur Seite steht.
Contacto Bander bezeichnet sich heute als in Deutschland führender Hersteller hochwertiger rostfreier Edelstahlgeschirre für die professionelle Gastronomie.
Der Vertrieb erfolgt an den Gastronomie-Fachhandel in Deutschland, Europa und über die britische Tochtergesellschaft auch weltweit. Zum Beispiel sind alle Marriott Hotels in Europa und Asien sowie die Kreuzfahrtschiffe der TUI mit Contacto Kochgeschirr ausgestattet.
Es gibt eine eigene Fabrik in Pakistan, aber auch eigene Werkzeuge in vielen Produktionsstätten in Schweden und anderen asiatischen Ländern.
Am Standort Hochdahl sind auf einem Gelände von 20.000 Quadratmetern rund 70 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Heimatverbundene
1992 übernahm Bander auf Bitten des Männergesangsvereins und Frauenchors Hochdahl die Protektion der Chöre und wird als „idealer Förderer und Repräsentant“ beschrieben. Er begleitete zusammen mit seiner Frau die Chöre in die verschiedensten Länder, darunter Namibia, Südafrika, Kanada, Polen oder Budapest.

Bekannt ist Gottfried Bander in Erkrath jedoch aufgrund seines Engagements für seine Heimatstadt. Er besitzt eine große Fotosammlung über die Dorfbewohner und die Umgebung von Trills, die er schon mehrfach öffentlich ausgestellt hat.
Zusammen mit zwei Gleichgesinnten hat Gottfried Bander außerdem vor 30 Jahren das Trillser Straßenfest – bei Insidern auch bekannt als „Klöntreff“ – ins Leben gerufen. Der Klöntreff ist weit über Trills hinaus bekannt und bei Jung und Alt sehr beliebt.

Seit 2015 ist Bander stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins Hochdahl.

Der Retter des Lokschuppens
Gottfried Bander hat eine Schwäche für historische Gebäude. Anfang der 90er Jahre stand der seit der Elektrifizierung der Steilstrecke der Bahn zwischen Düsseldorf und Wuppertal von der Bundesbahn nicht mehr genutzte ca. 150 Jahre alte Lokschuppen zum Verkauf. Bander ergriff die Chance und kaufte das alte heruntergekommene Gebäude und die dazu gehörigen Gleisanlangen. Der Zustand des Gebäudes muss – für jeden anderen – erschreckend gewesen sein. Nicht so für Gottfried Bander, der liebend gerne alte Bauwerke instandsetzt und ihnen so einen würdigen Platz in der Gegenwart zuweist. Für ihn stand bereits beim Kauf fest, dass er die Bauruine in ein Eisenbahnmuseum verwandeln würde. Eröffnet wurde das Museum dann im Mai 1999 im Beisein des damaligen Landrates Müser und des 1. Beigeordneten der Stadt Erkrath Thomas Hendele.

Zusammen mit einem Restaurator wurde der alte Lokschuppen wieder aufgebaut. Sogar eine historische Bahnsteighalle aus dem 19. Jahrhundert gehört seit 2012 zum Ensemble des Lokschuppengeländes. Die Pfeiler der Halle konnte Bander aus Köln-Porz retten und ihnen ihre alte Bestimmung an diesem neuen Ort in Hochdahl wiedergeben.

Die Presse bezeichnete im Jahr 2012 Gottfried Banders Stil im Zusammenhang mit seinen Verdiensten um den Lokschuppen liebevoll als „niederbergische Sturköpfigkeit, in Verbindung mit den ihm durch seine Frau und seine Schwiegereltern zugetragenen schwedischen Tugenden Perfektionismus und Gemeinschaftssinn.“

Heute werden der unter Denkmalschutz stehende Lokschuppen und das Außengelände für Veranstaltungen, Konzerte, Ausstellungen, Kongresse, Familienfeiern oder Jubiläen genutzt. Auf dem Gelände ist auch der „Eisenbahn- und Heimatverein“ zu Hause, deren 2. Vorsitzender Gottfried Bander ist.
2006 erhielt Bander für sein Engagement im Eisenbahn- und Heimatmuseum Erkrath-Hochdahl mit dem„Rheinlandtaler“ die Auszeichnung des Landschaftsverbandes Rheinland überreicht.  

Herausgeber:
Pressestelle des Kreises Mettmann

GVM Tages Tour: Dortmund, eine Stadt im Wandel

Vorstandmitglied und Rendant der GVM Friedhelm Kückels hatte eine interessante Tagestour für Mitglieder und Gäste organisiert. Das Thema: Dortmund, eine Stadt im Wandel! Die Entwicklung der Stadt Dortmund vom alten Dreiklang: Kohle, Stahl, Bier mit dem Verlust von 110 000 Arbeitsplätzen zum neuen Dreiklang: Informationstechnologie, Logistik und MST (Micro System/Struktur Technik) und ist damit so erfolgreich, dass man sich in diesem Bereich zum größten Technologiestandort Europas entwickelt hat!

Der Start erfolgte mit einem Einführungsvortrag durch die Leitung des Dortmunder Dezernats für Umwelt, Planen und Wohnen. Die GVM wurde danach den ganzen Tag kompetent und authentisch begleitet von Ludger Wilde, Dezernent der Stadt Dortmund für Umwelt, Planen und Wohnen und seine Referenten Susanne Webeling und Frieder Löhrer.

Interessant war, dass alle Planungen frühzeitig von einem sachverständigen Gestaltungsbeirat unter Einbeziehung von Politik und Bürgern begleitet werden!
Es entwickelte sich eine etwas andere als übliche Stadtbesichtigung, eine Tour durch die neuere Stadtgeschichte einer Wirtschaftsmetropole mit seiner zukunftsfähigen Entwicklung, die damit bereits heute schon wieder 70 000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat! Und, Dortmund wächst!

Ein Besuch des Rathauses mit Erläuterungen am 3-D-Stadtmodell, Stadtrundfahrt mit City, Nordstadt (ein aktueller Entwicklungsschwerpunkt), Borsigplatz, Hafen, Kokerei Hansa, Westfalenhütte, Projekt „nordwärts“, Hohenbuschei, Innenstadt Ost, Hochschule und Technologiepark und Stadtumbau Hörde schlossen sich an.

Dann die Fahrt zum zukunftsorientierten Phönix Areal und Mittagrast im Pfefferkorn. Eine Gruppe unternahm einen Phönixsee Spaziergang, eine andere den Hochofenaufstieg zum Skywalk. Der ebenfalls angebotene Besuch des neuen DFB Fußball Museums musste entfallen, da durch die interessanten Themen zuvor der Zeitrahmen dafür leider nicht mehr reichte. Eine gute Gelegenheit für einen weiteren Dortmund Besuch.
Abschließen vor der Rückfahrt wurde die Tour mit einem Umtrunk in der Bergmann Brauerei abgeschlossen. Die Teilnehmer bedankten sich für einen sehr intensiven Tag mit vielen interessanten Eindrücken die sie sammeln konnten.

GVM organisiert; „Aktionstag der Wirtschaft“; 3. Meilenstein, die Projektmesse

Eine Kräuterschnecke, ein Stop-Motion Film oder auch ein neues Zuhause für Spielsachen in Form eines Gartenhäuschens. Das alles sind einige der 40 Ideen von gemeinnützigen Einrichtungen, die beim Aktionstag der Wirtschaft mithilfe von Unternehmen und Firmen in die Realität umgesetzt werden sollen.

Auf der Projektmesse – die dritte von insgesamt vier Projekt-Etappen und die letzte vor dem eigentlichen Aktionstag am 21. September – stellten 21 soziale Einrichtungen, Vereine, Kitas und Schulen ihre Pläne vor, für die sie auf die Hilfe der insgesamt 32 Unternehmen hofften, die am „Aktionstag der Wirtschaft“ Mitarbeiter, Fachwissen, technisches Know-how und Material zur Verfügung stellen. Mit Plakaten, Fotos, Zeichnungen und Nervennahrung und kreativen Bastelarbeiten versuchten die Mitarbeiter der Einrichtungen die Unternehmen von ihren Projekten zu überzeugen

Nach einer Begrüßung, in der vor allem auf das Aufbauen von Kontakten, aber auch auf das Thema Flüchtlinge und wie diese zu helfenden Händen werden können, aufmerksam gemacht wurde, ging es auch schon los. Die Mitarbeiter der Unternehmen schlenderten durch die Gänge mit den verschiedenen Aufstellern und schon nach wenigen Minuten waren die ersten Vereinbarungen getroffen.

Auf der Messe wurden spontan dann bereits 25 Vereinbarungen zwischen den sozialen Einrichtungen und den Wirtschaftspartnern getroffen.  So blieb am Ende knapp ein Dutzend Projekte ohne Unterstützer. Die GVM wird sich nun persönlich einsetzen, dass auch diese noch einen Paten finden: "Für uns beginnt jetzt die Arbeit, um bei Handwerkern und Firmen nachzufassen."

GVM trifft sich: beim Mitglied mono zur kultigen „Nachtschicht“

Großer Andrang bei der „Nachtschicht“ unseres Firmenmitgliedes "mono". Und auch die Mitarbeiter hatten sichtlich Spaß, den interessierten Besuchern Schritt für Schritt zu zeigen, wie das Besteck entsteht. Begleitet von passenden Ess- und Getränkeständen.

Geschäftsführer Wilhelm Seibel war am Freitagabend mittendrin – erzählte den Besuchern viel über die Geschichte und die Geschichten am Rande des letzten verbliebenen Besteckherstellers in Mettmann, wo einst zahlreiche Firmen in diesem Bereich tätig waren.

Die mono-Mitarbeiter zeigten den Besuchern in der Manufaktur, wie viel Handarbeit in zahlreichen Arbeitsschritte notwendig ist, bis ein Besteckstück verkaufsbereit ist – und sie erzählten mit so viel Leidenschaft von ihrer Arbeit, dass schnell auch die Philosophie der Inhaber-Familie Seibel klar, die bereits seit 1958 danach strebt, in Zusammenarbeit mit verschiedenen Designern Produkte zu entwickeln, die keiner Mode folgen, sondern Moden überdauern. Die oben angesprochene mono-a-Gabel ist ein gutes Beispiel dafür: Das Design hat Prof. Peter Raacke entwickelt – und zwar vor genau 60 Jahren. Noch heute ist mono-a einer der Verkaufsschlager.

So hat eine Nachtschicht richtig Spaß gemacht, ein lohnender Abend!

GVM Generalversammlung 2018

Erstmalig in der 157 jährigen Geschichte der GVM eine Frau im Vorstand!

Sehr gut besucht, hielt die Gesellschaft Verein zu Mettmann e.V. (GVM) ihre diesjährige Generalversammlung in der Gastronomie „Das Sabani“ im TC Metzkausen ab.

Vorsitzender Meinhard Otto freute sich, in seiner Begrüßung erneut auch 8 Neumitglieder vorstellen zu können.

Der GVM Vorstand nutzte zum einen die anstehende Neuwahl des Vorstandes, als auch die heute vor 5 Jahren notwendige Neuausrichtung, um ausführlich die mehr als positive Entwicklung, als auch die sonstigen Aktivitäten neben dem vielfältigen Programm vorzustellen.

Mit einem Rückblick auf 18 Veranstaltungen und 9 offene Stammtische seit der letzten Versammlung wies man auch auf das Engagement in Stadtentwicklungsfragen hin. Hier besonders in Sachen Jubiläumsplatzgestaltung, in der die GVM eine Markthalle wie in Erkrath vor der Kreissparkasse begrüßen würde. Weiter statt eines offenen eine Bachlaufinstallation am Bild Beispiel aus Straßburg mit Sitz- und ebenerdigen Verbindungselementen aus heimischen Kalkstein. Weiter die Kennzeichnung des ehemaligen Stadtmauerverlaufes mittels eines Metallbandes am Bildbeispiel Utrecht.

Leidenschaftlich setzt man sich für die touristische Nutzung von 10% der Fläche des Kalksteinbruchs im Neandertal ein, statt der vorgesehenen 100% Renaturierung nach Ablauf der Betriebserlaubnis des Kalksteinwerkes, wie im aktuellen Regionalplan vorgesehen.

Weiter die aktive Beteiligung an der vorbildlichen Bewerbungswoche des kaufmännischen Bereiches des Berufskollegs Neandertal mit der Vorstellung von 10 Berufsbildern und der Durchführung von Bewerber Interviews. Ebenfalls vorgestellt wurde die Beteiligung am neu ins Leben gerufenen Netzwerk für Nachhaltigkeit: „memo“, Mettmann Morgen! Und natürlich als GVM Haupt Projekt der in diesem Jahr bereits zum 4.mal initiierte und organisierte Projekt-Prozess zum „Aktionstag der Wirtschaft“ mit seinen herausragenden Ergebnissen durch die lokale Wirtschaft!

Hingewiesen wurde noch einmal auf die Mitgliedschaft und regionale Aktivitäten im und mit dem UnternehmerKreis Mettmann (UKME), dem Zusammenschluss der Wirtschafts- Netzwerke der kreisangehörigen Städte im „neanderland“.

In Sachen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit wurde noch einmal das neue Newsletter Format und die sehr aussagefähige Homepage (www.gvm-me.de) vorgestellt, als auch ein Dank an die lokale Presse ausgesprochen, für eine ausführliche Begleitung aller GVM Aktivitäten.

Der Rendant (Finanzen) im Vorstand, berichtete über einen guten Jahresüberschuss und einen zufriedenstellenden Kassenstand, von den Kassenprüfern mit dem Antrag auf Entlastung des Vorstandes vorgeschlagen.

Der Vorstand wurde ohne Gegenstimme entlastet und der aktuelle Vorstand ebenfalls ohne Gegenstimme erneut für 2 Jahre  bestätigt. Mit einer gravierenden Ausnahme: für die satzungsgemäß noch freie Position eines/r zweiten stellvertretenden Vorsitzende/n wurde mit Corinna Schreiber, Inhaberin von Schreiber Stahlbau Hilden, erstmalig in der 157 jährigen Geschichte der GVM und zwar ebenfalls einstimmig,  eine Frau in den Vorstand gewählt!

Mit Hinweis auf das Veranstaltungsprogramm, der Dortmund Tour-eine Stadt im Wandel und dem Sommer Barbeque am 6.7, als Highlights vor den Ferien, endete dann die Versammlung mit der einhelligen Meinung der Teilnehmer: die Gesellschaft Verein hat heute mehr denn je und im 5. Jahr nach der Neuaufstellung, ein eigenständiges, interessantes, neues Profil und Programm!

Die „neue“ alte GVM ist lebendiger denn je, wird lokal nun deutlich positiver wahrgenommen als früher und bietet mit ihren interessanten Mitgliedern ein breites und attraktives Jahres-Programm-Paket im Gesellschafts- und Wirtschafts-leben Mettmanns, der Neanderthal-Stadt im „neanderland“, (entsprechend unseren passenden Puzzleteilen!).

Für jedes Mitglied und jede/n interessierte/n Mettmanner/in der GVM Zielgruppe, für jeden Geschmack und unterschiedlichste Ansprüche, gemischt für Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und lokales Engagement ist etwas dabei!

Anschließend gab es dann das traditionelle Spargelmenu und viele weitere anregende Gespräche.

Bilder zu Stadtvorschlägen

GVM organisiert: „Aktionstag der Wirtschaft“ 2. Meilenstein, Auftakt für gemeinnützige Vereine, Verbände und Einrichtungen

Die Zielgruppe des 2. Meilensteins im Projekt Prozess zum „Aktionstag der Wirtschaft“ 2018, von der GVM nun bereits im 4. Jahr initiiert und organisiert, war nach der Wirtschaft 14 Tage vorher, diesmal der Auftakt gemeinnütziger Einrichtungen für die Verantwortlichen gemeinnütziger, sozialer und kultureller Vereine, Verbände, Interessengruppen und Einrichtungen, von der KiTa bis zum Seniorenheim!

Der gesamte Projekt-Prozess wurde den Besuchern, von 25 angemeldeten Organisationen mit  40 Besuchern, im Mehrgenerationenhaus an der Königshofstr. vorgestellt. Einige Teilnehmer der vergangenen Jahre schilderten eindrücklich ihre durchgeführten Projekte und die dabei erhaltenen positiven Eindrücke. Damit erhielt jeder anschauliche Beispiele über die unterschiedlichsten Projektformen und deren Ergebnissen.

Die gemeinnützige Vereine, Verbände, Einrichtungen etc. wurden weiter dann mit den notwendigen Informationen zum Aktionstag und wichtigen Terminen versorgt. Weiter gab es Erklärungen, um die Einrichtungen zur interessanten  Auswahl und prägnanten Darstellung ihrer Projekte zu inspirieren.

Außerdem erfolgten Hinweise auf die eigentlich einfache elektronische Beschreibung ihrer Projektideen für die Projekt Homepage! Auf dieser können sich dann die Vertreter der Wirtschaft ca. eine Woche vor der am 21. Juni im Foyer der Neandertalhalle stattfindenden Projektmesse über das Projektangebot informieren können. Dort stellen die gemeinnützigen Einrichtungen, hoffentlich sehr verkaufsfördernd und plastisch, ihre wünschenswerten Projekte aus, die sie aus diversen Gründen leider nicht alleine verwirklichen können. Dann werden hoffentlich möglichst viele Vereinbarungen mit den besuchenden Wirtschaftsvertretern zur Realisierung am Aktionstag, dem 21. September, abgeschlossen!

Daran anschließend traf man sich zu einem lockeren "Get Together", zum Netzwerken untereinander bei freien Getränken und Fingerfood..

Website www.meinmettmann.de
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