Termin-Archiv

Nachfolgend ein Auszug von Veranstaltungen, welche die GVM durchgeführt hat:

GVM und Kultur: wir bringen cool Jazz in die Kulturvilla

Ein cooler, begeisternder Abend, die GVM brachte den Jazz in die Kulturvilla!

In der leider nicht ganz ausverkauften Kulturvilla erlebten die Besucher einen Jazz Abend, der sie durch eine hervorragende Band FOUR AM in Begeisterung versetzte. Die GVM war mit einem Jazz Angebot in Mettmann ins Risiko gegangen. Man war mit der Band nicht an der unteren, sondern bereits an der oberen Qualitätsgrenze der Jazz Scene eingestiegen. Ein Besucher Kommentar: besser ist es in der Düsseldorfer Jazz Schmiede auch nicht. Nach diesem tollen Abend sieht man sich bestätigt, dies das ein oder auch andere Mal zu wiederholen!  

Die Band FOUR AM hat sich aus Liebe zum Jazz Sound der 60er Jahre gebildet und überträgt diesen in die heutige Zeit. Ganz nach dem Motto der GVM: Tradition modern gelebt. Vier erfahrene Musiker, die alle auch in anderen Formationen unterwegs sind, präsentierten im Konzert authentischen Jazz in geschmackvollen Arrangements, welche die verschiedenen Stilrichtungen des Jazz von Cool-, Latin-, Funk- und Soul-Jazz widerspiegeln. Das Programm enthielt sowohl Jazzinterpretationen bekannter Electronic Songs, neu arrangierte Jazz Klassiker als auch Eigenkompositionen, die besonders gut ankamen.

So gelang es FOUR AM einen Bogen zwischen Herbie Hancock, Miles Davis und Air, Wayne Shorter und The Meters zu spannen. Der Sound war warm und groovig und bildete einen harmonischen Gesamtklang, der durch seine Atmosphäre begeisterte. Durch die Besetzung mit Kontrabass, Piano, Trompete und Schlagzeug klingt die Band FOUR AM melodisch und stimmungsvoll wie die Blue Note Aufnahmen der 60er Jahre. Ein cooler Jazz-Sound, der modern und smooth interpretiert wird.  

FOUR AM COOL JAZZ

DIE BAND, Jazz-Quartett mit Bass, Fender Rhodes Piano, Schlagzeug, Trompete.

Ralf Stritt spielt Fender Rhodes Piano und hat sich als Pianist und Komponist der Band Honeymunch auf zahlreichen Festivals und in Jazzclubs einen Namen gemacht. Er ist gemeinsam mit dem Bassisten Gregor Kerkmann für die Arrangements von FOUR AM verantwortlich, welche den Sound der Band prägen.

Gregor Kerkmann hat am Konservatorium in Arnheim Jazz studiert und ist in der deutschen Musikszene durch Projekte wie Erdmöbel und A SIX NO bekannt.

Norbert Koenner ist Mettmanner und unter anderen auch Solo-Trompeter der Düsseldorfer Clara Schumann Big Band und steht für einen weichen Sound an Trompete und Flügelhorn.

Martell Beigang spielt Schlagzeug. Er bekam für seine Arbeit mit Dick Brave & the Backbeats Doppel-Platin und gibt der deutschen Jazz-Szene mit dem Swinger Club neue Impulse.

www.fouram.de; www.gvm-me.de

GVM Herbst Treff 2017

Ein weiterer gesellschaftlicher Höhepunkt im Veranstaltungsjahr der Gesellschaft Verein zu Mettmann e.V., der GVM Herbst Treff, startet in der Brasserie 904 beim Stehempfang mit einem Kir Royal. Es folgte wie üblich ein allgemein interessierender Vortrag. Diesmal hielt ihn Herr Wilhelm Seibel, mono GmbH und GVM Firmenmitglied, mit dem Titel:

Vom Neandertal ins MoMA nach New York - aus der Tradition zur Moderne.

mono - ein mittelständisches Unternehmen der Familie Seibel geht als traditionelle Besteck Manufaktur seinen Weg.

Herr Seibel präsentierte anschaulich die Prinzipien einer Manufaktur gegenüber einer reinen Industrieproduktion.

1895 legte Wilhelm Seibel I.  mit der Gründung der Britaniawarenfabrik W. Seibel den Grundstein für das Familienunternehmen, welches heute in der 5. Generation geführt wird und die 6. sich bereits einarbeitet.

1959 entstand mit der Erfindung des mono-a Besteckes die Marke mono. Dies Besteck ist neben inzwischen mehreren anderen mono Erzeugnissen das erste, welche es ins MoMA (Museum of Modern Arts, New York) geschafft hat. Ein Meilenstein für eine Mettmanner Manufaktur! Vieles hat sich seitdem in der Branche industriell verändert, in der mono Manufaktur ist vieles gleich geblieben. Deshalb strebt mono in Zusammenarbeit mit verschiedenen Designern Produkte zu entwickeln, die keiner Mode folgen, sondern Moden überdauern, Gegenstände zu gestalten, die nicht dekorieren, sondern funktionieren und mit höchstem Anspruch an Verarbeitung, Material und dessen Herkunft hergestellt werden. Das ist nicht selten gelungen. Zigfach ausgezeichnet sind mono Produkte damit Teil diverser Sammlungen in Museen der modernen und angewandten Kunst, sowie zahlreichen Design Awards. Interessant war dann die Geschichte zur erfolgreichen Einführung des mono multitop, in der mono das Produkt online vorstellte, ohne dessen Nutzung zu nennen. Mit dem Hashtag #monowasistdas.

Das Portfolio wurde 2006 mit der Solinger Marke Pott ergänzt. Die Firma Pott, wurde 1904 in Solingen von Carl Hugo Pott als Damaszier Werkstätte gegründet. Nach dem Eintritt des Sohnes Carl Pott entwickelte sich die Firma zum bedeutenden Fabrikanten für Tafelbestecke in Alpaka, Silber und Edelstahl. Die Besteckentwürfe, die von der Firma produziert wurden und werden, zählen ebenfalls zu den bedeutendsten Designs in diesem Bereich und sin in zahlreichen Museen und Ausstellungen zu finden. Das Pott Besteck von 1935 wurde z.B. 1937 auf der Weltausstellung in Paris mit einem Ehrendiplom („Diplôme d´Honneur“) prämiert.

Mit sturer Überzeugung wurde von Beginn an traditionellen Herstellungsverfahren festgehalten im Glauben, dass handwerkliches Geschick, das menschliche Auge und hochwertige Materialien tatsächlich einen Unterschied machen. Rund 30 Arbeitsschritte braucht ein Besteckteil bis zur Fertigstellung. Dabei wird es von Handwerksmeistern immer wieder mit feinem Gefühl und scharfem Blick überprüft. Erst wenn durch den letzten Schliff die Perfektion erreicht ist, verlässt ein mono Produkt die Manufaktur. www.mono.de

>> Vortrag als PowerPoint-Datei laden (21 MB!)

Einen Überblick dieser Manufaktur kann sich jeder auf der inzwischen einmal jährlich veranstalteten Kultveranstaltung „Nachtschicht“ auf dem Firmengelände machen.

Anschließend an den interessanten Vortrag fand das traditionelle und wie immer köstliche Gänsemenu mit Suppe, Sorbet, Brust- und Keule-Stücken und Dessert vom hervorragenden Team der Brasserie 904 (andere vegetarische Wahl war ebenfalls möglich),

Dann folgten bis in den späten Abend, wie GVM üblich, weiter viele interessante Gespräche und Diskussionen der Gäste mit ihren vielfältigen Lebens- und Berufserfahrungen, dem wahren Mehrwert aller GVM Veranstaltungen! Weitere Info: www.gvm-me.de

Ein GVM Termin mit den Landtagsabgeordneten im Kalksteinbruch Neandertal

Gibt es in einem Teil des  Kalksteinwerk Neandertal doch eine touristische Zukunft?

Bereits 2010  wurde im Rahmen eines Konzeptes zum Masterplan NaTourKultur Neanderthal neben den Flächen im Neandertal, um das Museum und Fundstelle auch ein Bereich im jetzigen Kalksteinwerk als touristische Nutzung nach der Betriebsstilllegung vorgestellt. Hintergrund war der Wunsch nach einer deutlichen Attraktivierung der Heimat des weltberühmten Neanderthalers! Von einer breiten Bevölkerung wurden die Ideen sehr begrüßt.

Viele der vorgestellten Projekte konnten auf Grund nicht zu realisierender Planungszeiträume für Förderungsmaßnahmen leider nicht umgesetzt werden. Dort wird nun an einem Masterplan light gearbeitet. Eine touristische Nutzung von ca. 10 ha des etwa 90 ha großen Kalksteinwerks droht zu scheitern, da der Regionalplan Entwurf für die Zeit nach der Betriebsstillegung, etwa 2021, eine 100 % ige Renaturierung der vorgesehenen Flächen vorsieht. Zaun drum, fertig!!

Die GVM hatte die Wichtigkeit einer touristische Nutzung des Kalksteinbruchs für ein attraktives Umfeld des weltberühmten Neanderthalers daher im vergangenen Jahr noch einmal in einem Bürgerausschuss aufs Trapez gebracht und damit erreicht, dass sowohl der Mettmanner Rat, als auch die Aulen Mettmanner sich ihrem Einspruch gegen den Regionalplan anschlossen. Ebenfalls ist auch der Wirtschaftskreis Erkrath bereit, sich dafür entsprechend einzubringen. Kreis und Neanderthal Museum unterstützen das Konzept ebenfalls.

Um die aktuelle Planungslage, sowie das geplante Konzept zu verstehen, hatte die GVM nun die beiden lokalen Landtagsabgeordneten, die Herren Dr. Untrieser und Sträßer eingeladen, sich die Situation von den Geschäftsführern der Kalksteinwerke Herren Schäfer und Bell, sowie Werksleiter Bank an einer Konzeptplanung und mit einer Ortsbegehung einmal vorstellen zu lassen. Beiden Herren konnte das Projektkonzept und die damit verbundene Aufwertung des Museums Umfeldes mehr als plausibel erläutert werden. Sie werden mit den Erkenntnissen nun sicher in der Lage sein, eine Überprüfung der Situation und hoffentlich neue Bewertung der Situation einzuleiten und herbeizuführen.

Gibt es damit dann für den Kalksteinbruch nach seiner Stilllegung um etwa 2021 die Perspektive einer touristischen Teilnutzung im Interesse einer Zukunft, die der weltweiten Bedeutung und vor allen Dingen Bekanntheit des Neanderthalers entspricht? Es wäre dem „neanderland“ zu wünschen!

GVM Statement Kalksteinwerk Neandertal
Masterplan NaturKulTour Neandertal 2010 Kalksteinbruch-Areal
Gesamträumliches Konzept Verkehr


H. Sträßer, Herr Bank, H. Dr. Untrieser, H. Schäfer, H. Bell

4. Meilenstein im „Aktionstag der Wirtschaft“

Motto: „STARKE GEMEINSCHAFT METTMANN“

Der aktuelle Aktionstag im Projekt-Prozess Aktionstag der Wirtschaft, der von uns, der GVM als Netzwerk der lokalen Wirtschaft, wurde nun schon zum dritten Mal mit der Unterstützung der Wirtschaftsförderung der Stadt, Mettmann Impulse und der FHDW sowie unter der Schirmherrschaft der IHK und der Kreishandwerkerschaft in Mettmann und vielen Unterstützungspartnern organisiert!

Ergebnis: Es sind von 41 Unternehmen wieder 54 Vereinbarungen für 40 Projekte mit  21 Mettmanner gemeinnützigen Vereinen und Einrichtungen getroffen worden!
Unternehmen haben teilweise mehr als ein Projekt übernommen, bzw. mehrere Unternehmen waren auch in einem Projekt aktiv!

Damit hat die Mettmanner Wirtschaft erneut ihre Unterstützung der lokalen Gesellschaft mit einem vorbildlichen Engagement dargestellt und einen weiteren projektwert mit Arbeitskraft und teilweise Material von weit über 100.000 € erzielt.

Zum „Aktionstag der Wirtschaft“ wurde am Freitag, 22. September erneut und zum 3. Mal nach den Auftaktveranstaltungen für die Unternehmen und Einrichtungen im April und der Projektmesse im Juni mit seinem 4. Meilenstein am 22. an den jeweiligen Projektorten umgesetzt. Anschließend wurde ab 18 Uhr das Ergebnis mit einem „After Work Treff“ im Foyer der Neandertalhalle vorgestellt und gemeinsam mit vielen der Beteiligten bei Musik, Fingerfood und Getränken gefeiert und weiter Netzwerken betrieben.

Die Idee des Projekt-Prozesses ist auch in diesem Jahr so einfach wie genial gewesen:

Die Wirtschaft Mettmanns, Unternehmen, Handwerker und Freiberufler, stellten am gemeinsamen Aktionstag sich selbst und/oder mindestens einen freiwilligen Mitarbeiter/in für Projekte gemeinnütziger Sport-, sozialer und kultureller Vereine, Verbände, Einrichtungen Mettmanns frei und wenn notwendig, auch das notwendige Werkzeug/Material zur Verfügung. Für Projekte, die wünschenswert und hilfreich sein sollten, die die Gemeinnützigen alleine aber nicht verwirklichen konnten!

Die teilnehmende Wirtschaft zeigt mit ihrem Engagement erneut ihre soziale Verantwortung lokal, über das eigene Unternehmen hinaus!

Wir als GVM selbst haben neben der Gesamtorganisation mit unseren Mitgliedern die Projekte „Stadtrundgang“ des Alzheimer Seniorentreff „jute Stuw“ und den Museumsbesuch zur Kulturteilhabe dementer Menschen aus den Haus St. Elisabeth im Duisburger Lehmbrock Museum durchgeführt.

Ausdrücklich möchten wir uns als Vorstand bei allen Beteiligten für ihr außergewöhnliches Engagement zur starken Gemeinschaft bedanken! Details unter www.meinmettmann.de

GVM unterstützt: die Bewerbungswoche im Berufskolleg

Die Gesellschaft Verein zu Mettmann e.V. (GVM) hat als Netzwerk der lokalen Wirtschaft das Lehrer-Kollegium im Berufskolleg Neandertal für das Projekt „Bewerbungswoche“ der höheren Handelsschule des Bereichs Wirtschaft und Verwaltung unterstützt.

Über vier Tage hat das Kollegium des Berufskollegs Neandertal in der letzten Woche vor den Ferien den Schülern der Unterstufe der höheren Handelsschule als Projekt ein umfangreiches Bewerbungstraining für die Bewerbungsphase zum nächsten Jahr angeboten. Vorbildlich organisiert durch die Lehrer Frau Effert und Frau Altenburg, mit Unterstützung des stellv. Schulleiters Herrn Dey und Kollegen des Bereichs.

Die Schüler sollen dadurch nach Möglichkeit in die Lage versetzt werden, die für sie richtige Auswahl eines Ausbildungsberufs zu treffen und alle Grundlagen, die zu einer erfolgreichen Bewerbung notwendig sind, zu erfahren. Dabei wurden die Lehrer des Berufskollegs von der Gesellschaft Verein zu Mettmann (GVM) mit einigen ihren Mitgliedern und vermittelten Referenten unterstützt. Diese stellten 12 kaufm. Berufe vor und beantworteten Fragen zu den einzelnen Berufsbildern. Darauf folgend simulierte man echte, individuelle Einstellungsgespräche mit den Schülern und diskutierte danach das Feedback der Mitschüler.

Alle Phasen des Bewerbungsprozesses wurden durchgespielt: Eigene Stärken definieren, das Erstellen kompletter Bewerbungsunterlagen vermittelt, die Suche nach geeigneten Ausbildungsberufen über diverse Kanäle erprobt, ein Workshop mit der Vorstellung von zwölf kaufmännischen Berufen mit externen Referenten, die die GVM zum Teil mit ihren Mitgliedern organisierte, Anschreiben, Leitfaden Telefonat, alles rund um das Bewerbungsgespräch mit Inhalt, sowie Körpersprache, Farbberatung, Styling und schließlich die Simulation von Bewerbungs-gesprächen.

Der Prozess ließ bei den engagierten Schülern keine Frage offen und wird sie, so die involvierten GVM Vorstandsmitglieder Robrahn und Bartels, vorausgesetzt sie nehmen die Seminarinhalte an, in die Lage versetzen, sich schon jetzt für den Ausbildungsbeginn im kommenden Jahr, in eine gute Position bringen. Die einhellige Meinung der beteiligten Referenten aus der Wirtschaft: ein vorbildliches und sicher nachhaltiges Projekt des Lehrekollegiums am Berufskolleg für die Zukunftsfähigkeit ihrer Schüler! www.gvm-me.de  und www.berufskolleg-neandertal.de

GVM Sommer-Treff Barbeque

Auch diesmal trafen sich viele Mitglieder und Gäste der GVM zum legeren GVM Sommertreff-Barbeque , im TCM am Hoshof, einem der drei gesellschaftlichen Höhepunkte im GVM Veranstaltungs-Kalender. Die Gastronomie des TCM „Das Sabani“ kredenzte, bei optimalem Grill-Wetter köstliche Grillspezialitäten auf der sehr schönen Terrasse des Tennis-Clubs!

Mit der Veranstaltung läutet die GVM die in NRW am darauffolgenden Wochenende beginnende Ferienperiode ein. In angenehmer Atmosphäre erlebten die Teilnehmer bis weit in den Abend hinein gute Gespräche mit interessanten Menschen. So wie es der GVM Anspruch sein soll!

3. Meilenstein im Projekt-Prozess „Aktionstag der Wirtschaft“: Projektmesse

Auf der Projektmesse im Foyer der Neandertalhalle präsentierten und stellten die teilnehmenden gemeinnützigen Einrichtungen wie KITA`s, Schulen, Vereine, Verbände und Interessengruppen ihre gewünschten Projekte den zahlreich anwesenden Wirtschafts-vertretern vor.

In Anwesenheit der beiden Schirmherren und den Co-Projektpartnern begrüßte die GVM als Initiator und Organisator des gesamten Projektes die mehr als 150 Teilnehmer. An den durch die Firma SMC kostenlos zur Verfügung gestellten professionellen Messeständen, stellten 27 gemeinnützigen Einrichtungen, teilweise sehr aufwendig dekoriert, ihre 60! gewünschten Projekte aus! Bei passenden Vorstellungen wurden dort dann Engagement Vereinbarungen zwischen Unternehmen und Einrichtung zur gemeinsamen Umsetzung am „Aktionstag“, dem 22. September, abgeschlossen. Alles hatte einen erfolgreichen und richtigen Messecharakter und die Gespräche verliefen nach Empfinden der Einrichtungen auf Augenhöhe!

Die GVM wird nun auch nach der Messe weiter versuchen, für noch nicht vermittelte Projekte geeignete Partner zu finden. Dies wird hoffentlich, wie im Vorjahr, bei der lokalen Wirtschaft erneut wieder auf ein offenes Interesse treffen!? Details unter: www.meinmettmann.de

Einmal mit dem Rad um den Globus!

GVM Vortragsveranstaltung

Drei Wochen vor dem Tour Start: Einmal mit dem Rad um den Globus!

Die GVM bot in der Kulturvilla mit einem besonderen Lichtbildvortrag abenteuerliche, amüsante und persönliche Erlebnisse und Eindrücke einer Rad-Tour um die Welt.

In einem gut besuchten Vortrag erzählte Stefan Schulze voll Freude und Enthusiasmus seinen aufmerksamen und oftmals erstaunten, aber auch amüsierten Zuhörern von seiner Rad-Tour um die Welt. Nach seinem Studium als Elektroingenieur plante Stefan Schulze vor seiner beruflichen Zukunft mit einer längeren Fahrradtour einen Schnitt. Er hatte es sich anders vorgestellt, als er an die Planung seiner Radtour um den Erdball ging. Er brauchte 400 Tage für die „Ein-Tages“- Etappe Hannover-Berlin.

Schulze: „Tja, ich wählte die Westroute, also die falsche Richtung! Dadurch ergab sich ein nicht unbedeutender Umweg, der mich durch 22 Länder führte. Dabei steuerte ich gezielt reizvolle Radregionen an: über Schottland und Island ging’s nach Canada und in die USA, von Mittelamerika runter bis zur Südspitze Südamerikas. Danach radelte ich auf traumschönen Südseeinseln, sah mir Neuseeland genauer an, ehe ich über Australien nach Asien weiterreiste. In China stieg ich in die „Transsib“ nach Moskau. Berlin erreichte ich nach dem Start erst 400 Tage später.

Das liest sich einfach. Was er alles erlebt hatte, an schönen, beglückenden, strapaziösen, gefährlichen Erlebnisse und Eindrücken, für einen Daheimgebliebenen kaum nachzuvollziehen! Das hat er begeisterten Zuhörern mit vielen imposanten Bildern in einem lebendigen Vortag geschildert!

Weitere Radreisen führten Schulze um das Mittelmeer und viele europäische Länder, sowie nach Ladakh und dort über die höchsten Pässe der Welt, den Kardung-La (5607 m) und Taglang-La (5310 m).

Schulze (Jahrgang 1963) studierte Elektrotechnik in Kassel, verbrachte im Rahmen seines Studiums ein Jahr in Amerika, nach seiner Diplomierung arbeitete er u.a. bei Thyssen-Krupp in Düsseldorf und zuletzt als leitender Manager eines internationalen tätigen Herstellers von Windkraftanlagen.

Heute, mit einem erneuten Schnitt in seinem Leben, investierte er in und betreibt als Hotelier mit seiner Partnerin ein luxuriöses Baumhaushotel im Spessart, an dem er über 3 Jahre baute und es mittlerweile sehr erfolgreich betreibt, denn gelegentlich übernachten auch Prominente und VIPs in seinen Baumhäusern, oder Firmen buchen die Häuser für innerbetriebliche Teamveranstaltungen.

GVM Kultur: Die Quadratur des Kreislers

Ein Abend in der Kulturvilla mit Liedern von Georg Kreisler.
Klavier und Gesang: Nicolas Evertsbusch

Zum ersten Mal kam die GVM nach ihrer Neuausrichtung mit ihrem Kulturangebot zurück in ihr altes Domizil, in die heutige Kulturvilla an der Beckershoffstr.! Sie präsentierte vor einem begeisterten und gut besuchten Saal die Liederinterpretationen Kreislers!

"Glauben Sie an ein Leben nach dem Tode, Herr Kreisler?" "So pessimistisch bin ich nicht!" antwortete der Meister des schwarzen Humors! Kreislers böse, alte Lieder entspringen nicht einem niederen Charakter des Verfassers, sondern seiner Fähigkeit einer Welt den Spiegel vorzuhalten, die so ist, wie sie ist!

Nicolas Evertsbusch widmete sich als Interpret mit dem Programm "Die Quadratur des Kreislers" den Liedern des großen Wiener Künstlers, dessen Texte auch heute immer noch aktuell sind. Er erfreute die Zuhörer mit einem Wiederhören von "Tauben vergiften im Park", "Wenn alle das täten", dem „Musikkritiker“ und vielem mehr erfreuen. Virtuos auf dem Klavier interpretiert und mit der entsprechenden Mimik unterstützt, brachte Evertsbusch seine begeisterten Zuhörer in der Kulturvilla trotz der „bösen“ Lieder immer wieder zum herzlichen Lachen. Begeisterter Applaus und mehrere Zugaben waren sein Lohn. Er bestätigte eindeutig die ihm vorauseilenden Kritiken:

Die Presse über Evertsbuschs Georg Kreisler Abend:

  • "Evertsbusch erwies sich als gelehriger Schüler seines Idols. Beim 'Musikkritiker' war er ganz in seinem Element: Mit rasend-virtuosem Klavierspiel und pointiertem Vortrag machte er daraus ein Kabinettstück sondergleichen." Kölnische Rundschau
  • "Flach liegen vor Lachen war bei Evertsbusch angesagt. Vielseitig und ebenso stimmig."Ruhr Nachrichten
  • "Evertsbusch ist originell und souverän - und ein exzellenter Pianist!" Kölnische Rundschau
  • "Spritzige Hommage an Kreisler! Ein mehr als gelungener Abend!" Bergische Morgenpost
  • "Ein Wiederhören mit Kreisler von und mit einem, der's kann!" Trottoir-online
  • "Gekonnt, mit Humor und voller Leidenschaft." WAZ
  • "Vor Sarkasmus triefend!" www.campus-web.de

Lebensauflauf

Nicolas Evertsbusch, geboren 1974 in Wuppertal, begann mit 5 Jahren mit dem Klavierspiel. Musikstudium an der Folkwang-Hochschule Essen. Als langjähriger Pianist der Kabarettgruppe Duotica trat er in zahlreichen Kleinkunsttheatern in ganz Deutschland auf. Nicolas Evertsbusch lebt und nervt in Köln. www.nicolas-evertsbusch.de

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2. Meilenstein zum Aktionstag der Wirtschaft: Auftakt für gemeinnützige Vereine Verbände und Einrichtungen

Nach der Auftaktveranstaltung für die Wirtschaft, dem 1. Meilenstein im vierstufigen Projekt-Prozess zum „Aktionstag der Wirtschaft“ folgte nun mit dem 2. Meilenstein der Auftakt für die gemeinnützigen Vereine, Verbände, Interessengruppen und Einrichtungen. 37 Einrichtungen sind bisher am Projekt interessiert und wollten sich mit 52 Teilnehmern bei der Auftaktveranstaltung informieren.

Neben bereits in den vergangenen Jahren teilgenommenen Einrichtungen gab es auch viele neue Gesichter. Wolfgang Robrahn, stellv. Vorsitzender des Initiators Gesellschaft Verein zu Mettmann e.V. (GVM) erläuterte den Vertretern der Einrichtungen ausführlich das Projekt Konzept und dessen Ablauf und die spezifischen Besonderheiten. Insgesamt sei die Zufriedenheit in den beiden vorangegangenen Projekten – übrigens auf beiden Seiten – sehr groß, so Robrahn, der diese Aussage mit Zahlen einer Umfrage belegte.

Aufgabe der Einrichtungen ist es nun, sich registrieren zu lassen und bis zur großen Projektmesse am 22. Juni, dem 3. Meilenstein im Projekt-Prozess, Projektideen zu erarbeiten. Diese sind dann mit der Planetvalue Projekt Plattform auf die Homepage zu stellen. Damit soll dann eine möglichst attraktive, verkaufsfördernde Darstellung für die teilnehmenden Unternehmen zur Projektmesse einzusehen sein. Dort präsentieren und stellen sie dann ihre gewünschten Projekte den anwesenden Vertretern aus der Wirtschaft vor. Bei passenden Projekten werden direkt Engagement Vereinbarungen zwischen Unternehmen und Einrichtungen abgeschlossen.

Nach den vielen Informationen gab es dann ein lockeres „get together“ mit Getränken und Fingerfood, bei dem man sich weiter untereinander kennenlernen und austauschen konnte! Auf Seiten der Unternehmen gibt es laut Robrahn momentan übrigens bei 52 interessierten Unternehmen zu deren Auftakt bisher 38 Anmeldungen. „Da ist noch Luft nach oben.“ Im vergangenen Jahr waren 52 Firmen dabei.